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Protein-Guide

Seitdem die Verschiebung des Schönheitsideals stattgefunden hat, nämlich von „schlank“ zu „sportlich“, sind die Themen Sport und die richtige Ernährung kaum noch aus dem Alltag wegzudenken. Galt es vorher möglichst schlank, um nicht sogar zu sagen „mager“ zu sein, ist es heute das Ziel vieler Menschen, ein fittes und gesundes Aussehen an den Tag zu legen. In diesem Beitrag geht es um ein spannendes Kapitel der Ernährung – den Nahrungsergänzungsmitteln, insbesondere dem Protein respektive Proteinpulver. Der Beitrag behandelt die Auswirkungen der Proteine auf den menschlichen Organismus, aber auch, wie man diese am besten zu sich nehmen kann, wenn man viel Sport treibt. Ausserdem informiert er darüber,  wann man zusätzliche Proteinmengen aufnehmen kann und sollte.

Der Grundstein für einen schönen und sportlichen Körper ist die Ernährung. Ohne die richtige Ernährung bringt das beste Workout nichts. Am besten stellt man dafür einen Ernährungsplan auf. Ein Trainer oder Ernährungsberater kann beim Aufstellen eines Ernährungsplans eine gute Hilfe sein, da sie sich mit der Thematik bestens auskennen und an die jeweilige Situation und Zielsetzung anpassen können. Bei einem solchen Plan wird die Aufteilung der Grundnährstoffe Fett, Kohlenhydrate und Proteine festlegt, die man zu sich nehmen möchte. Unter Kohlenhydraten und Fett können sich die meisten Menschen etwas vorstellen, aber bei dem Begriff Proteine oder umgangssprachlich auch Eiweiss genannt, geraten einige ins Straucheln.

Was sind Proteine?

Proteine ist der Sammelbegriff für Stoffe, die ausschliesslich oder überwiegend aus Aminosäuren bestehen. Sie sind ein wichtiger Bestandteil fast aller lebenden Organismen auf der Welt. Im menschlichen Körper sind bis zu 20 verschiedene Aminosäuren zu finden. Sind diese durch chemische Bindungen aneinander gekettet, nennt man sie Eiweisse.

Eiweisse haben verschiedene Funktionen: Sie dienen dem Körper als Baustoff für Bindegewebe und Zellen, Muskeln, beeinflusst den Cholesterinspiegel positiv, sorgt für einen ausgeglichenen Hormonhaushalt und stärkt das Immunsystem.

Einige Aminosäuren können vom Körper nicht selbst hergestellt werden, dazu gehören: Valin, Tryptophan, Threonin, Phenylalanin, Methionin, Lysin, Leucin, Isoleucin und Histidin. Diese sogenannten unentbehrlichen Aminosäuren müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Dann gibt es noch die drei sogenannten halbentbehrlichen Aminosäuren. Diese sind abhängig vom Zustand des Körpers. Arginin benötigt man zum Beispiel im Säuglingsalter. Tyrosin und Cystein können vom Körper nur selbst produziert werden, wenn sie ausreichend über die Ernährung aufgenommen werden. Die entbehrlichen Aminosäuren produziert der Körper eigenständig, dazu zählen: Serin, Prolin, Glycin, Glutaminsäure, Glutamin, Asparaginsäure und Alanin.

Für Sportler ist meist vor allem die Aminosäure Glutamin relevant, da sie am häufigsten in Muskelzellen vorkommt. Sie fördert den Aufbau von Muskeleiweiss und verhindert gleichzeitig den Abbau. Es ist also nicht überraschend, dass Sportler gern zu Proteinprodukten greifen, die Glutamin enthalten. Glutamin hat aber auch noch einige andere Funktionen im Körper, so ist es zum Beispiel auch beim Energie- und Kohlenhydratstoffwechsel beteiligt, beim Stickstofftransport, bei der Darmschleimhaut und der Immunabwehr.

Richtwert der DGE

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat einen Richtwert für Erwachsene von 0,8 g Eiweiss pro Kilogramm Körpergewicht festgelegt. Dabei sind eventuelle Schwankungen und die Möglichkeit, dass das Eiweiss nicht richtig verdaut werden kann (kommt bei gemischter Kost vor), mit einberechnet. Ein höherer Wert gilt für Veganer, Vegetarier, Kinder und für Frauen während der Schwangerschaft und der Stillzeit. Bei intensivem und regelmässigem Sport, steigt der Wert jedoch auf bis zu 2 g an. Die angegeben 0,8 g reichen aus, um die Muskulatur zu erhalten, aber nicht um sie aufzubauen.

Ein menschlicher Körper verfügt über etwa 10 kg Eiweisse. Davon werden täglich 250 g abgebaut. Einen Teil der körpereigenen Aminosäuren kann der Körper wiederverwenden, den Rest nimmt er über die Nahrung auf. Eine gesunde Ernährung ist also für jeden wichtig, aber besonders bei Sportlern unerlässlich, wenn sie Muskeln aufbauenn möchten. In unserem Sortiment von yourtiftood.ch führen wir verschiedene Aminosäuren, u. a. L-Glutamin. Die meisten Proteinprodukte, wie Proteinpulver, enthalten diese aber ebenfalls.

Über Lebensmittel gelangt Eiweiss in den menschlichen Körper. Dafür nimmt der Mensch über den Mund, Eiweiss aus zwanzig verschiedenen Aminosäuren auf. Im Magen angelangt, werden sie durch die Magensäure und Enzyme aus dem Magensaft aufgebrochen. Im Dünndarm wird das Eiweiss durch Enzyme aus der Bauchspeichel und Enzyme des Dünndarmsafts komplett abgebaut und gelangt dann über die Dünndarmwand in den Blutkreislauf.

Eiweiss in Lebensmitteln

Interessanterweise besitzen die verschiedenen Pflanzen- und Tiereiweisse unterschiedliche biologische Wertigkeiten. Ernährungstechnisch, sind die tierischen Eiweisse den pflanzlichen überlegen. Die Aminosäuren der tierischen Eiweisse können fast komplett vom Darm ins Blut aufgenommen werden und anschliessend in körpereigene Eiweisse eingebaut werden. Kombiniert man pflanzlichen Eiweisse gezielt, kann man so auch eine hohe Eiweissqualität erreichen.

Allgemein bekannt ist, dass Eier, Fleisch (wie Rindfleisch und Hähnchen) und Fisch (insbesondere Thunfisch) eine gute Quelle für Proteine sind. Weitere eiweissreiche Lebensmittel sind: griechischer Joghurt, rote Linsen, Parmesan, Quinoa, Magerquark, Kartoffeln, Erbsen, körniger Frischkäse, Brokkoli, Haferflocken und Tofu. Komplett unterschätzt werden dagegen Nüsse und Samen. Besonders hoch ist der Gehalt an pflanzlichem Eiweiss bei Erdnüssen, Kürbiskernen, Mandeln, Sonnenblumenkernen, Pinienkernen, Hanfsamen und Leinsamen. Sie enthalten besonders viel pflanzliches Eiweiss. Der Wert liegt bei den Lebensmitteln zwischen 22 – 31 g pro 100 g. Ein Beispiel: 100 g Mandeln liefern 24,5 g Eiweiss. Wer etwas Gutes für seine Gesundheit (oder seine Muskeln) tun möchte, sollte sich angewöhnen, ein paar Nüsse und Kerne in seine täglichen Mahlzeiten zu integrieren.

Proteinpulver ein „Muss“ für Sportler?

Grundsätzlich ist es zunächst einmal wichtig, sich ausgewogen zu ernähren. Das gilt auch für alle aktiven Sportler. Die meisten Sportler könnten die empfohlene Menge an Proteinen durch eine gesunde, eiweissreiche Ernährung zu sich nehmen. Es kann aber auch einfach praktisch sein, auf Proteinprodukte zurückzugreifen zu können, wenn es einem schwer fällt, die nötige Menge an Proteinen durch Essen und Trinken zu sich zu nehmen, denn: Nur wenige Lebensmittel verfügen über den gleichen Gehalt an Protein wie Proteinpulver. Das ist vor allem bei intensiven Sportarten relevant. Proteine sind wichtige Komponenten beim Muskelaufbau, können aber auch beim Abnehmen helfen.

Was ist Proteinpulver?

Es handelt sich hierbei um ein Nahrungsergänzungsmittel, dass besonders viel Eiweiss enthält. Ausserdem gibt es Proteinpulver in allen möglichen Geschmacksrichtungen und sind sehr sättigend. Der Kaloriengehalt ist relativ niedrig, das enthaltene Eiweiss dafür sehr hoch und enthält ausserdem auch alle essentiellen Aminosäuren. Auf der Zutatenliste von Pulvern stehen darüber hinaus meistens auch Süssungsmittel und andere künstliche Zusätze. Wie bei vielem im Leben ist es wichtig, das richtige Mass, die Balance zu finden und darauf zu achten, dass das Proteinpulver hochwertig ist.

Man unterscheidet dabei:

  • Milcheiweiss, auch Casein genannt, verfügt über eine biologische Wertigkeit von 77. Die Eiweiss-Moleküle sind hier grösser, weshalb es etwas dauert, bis sie im Körper verarbeitet werden. Das kann bis zu 2-3 Stunden dauern – dafür hält die Eiweissversorgung bis zu 5 Stunden an. Somit sättigt es auch länger. Menschen mit Laktoseintoleranz sollten müssen auf ein anders Produkt zurückgreifen, da Milcheiweiss Laktose enthält. Im Gegensatz zu Molkeeiweiss wirkt das Milcheiweiss nicht positiv auf das Immunsystem. Meist wird es vorm Schlafengehen eingenommen.
  • CFM-Molkeeiweiss (CFM steht für Cross-Flow-Microfiltration) und hat eine biologische Wertigkeit von 140., kann auch bei Laktoseintoleranz verwendet werden CFM-Molkeeiweiss.
  • Mehrkomponenten-Eiweiss, können eine biologische Wertigkeit zwischen 70 und 140 erreichen. Das hängt von der jeweiligen Zusammensetzung ab. Dabei hilft ein Blick auf die Zutatenliste auf der Rückseite des Produkts, bei der die Reihenfolge entscheidend ist. Je weiter vorn eine Zutat steht, desto mehr ist davon enthalten und umgekehrt.
  • Molkeeiweiss besitzt eine biologische Wertigkeit von 103. Die Stärke dieses Proteins ist seine Schnelligkeit, es wird sehr schnell vom Verdauungstrakt aufgenommen. Ein Beispiel dafür ist Whey Protein, das wir jetzt etwas näher beleuchten werden, da es eines der beliebtesten Produkte ist.

Was versteht man unter Whey?

„Whey“ stammt aus dem Englischen und bedeutet „Molke“, die als Nebenprodukt bei der Käseherstellung entsteht. Reines Whey, das noch nicht bearbeitet wurde hat einen hohen Nährwert und ist reich an Eiweiss, Vitamin B, Mineralien und Beta-Glucan (letzteres wird eine positive Wirkung auf den Blutzuckerspiegel, den Fettstoffwechsel und das Immunsystem zugeschrieben). Bei Whey Protein handelt es sich um ein Molkeeiweiss, das dank seiner biologischen Wertigkeit, die bei 140 liegt, gut und sehr schnell vom Körper in den Blutkreislauf aufgenommen wird. Es gilt als Klassiker für den Muskelaufbau. Man verwendet es meist nach Training, da das Eiweiss eine schnelle (Muskel-)Regeneration fördert. Whey Proteinpulver ist eines der beliebtesten auf dem Markt, u. a. deshalb, weil es alle essentiellen Aminosäuren enthält, um genau zu sein: Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin.

Whey Isolate Proteinpulver unterscheiden sich etwas vom normalen Whey Protein. Es enthält, wie der Name schon sagt, Isolate, die schwerer herzustellen sind, woraus ein höherer Preis resultiert. Dafür ist meist das Verhältnis von Kohlenhydraten, Eiweiss und Fett besser. Häufig enthalten sie weder Fett noch Kohlenhydrate.

Proteinpulver für Veganer

Auch Vegetarier und Veganer können von den Vorteilen von Proteinpulver profitieren. So gibt es zum Beispiel Pulver, welches aus Hanf besteht. Dieses entsteht bei der Herstellung von ein Hanfsamenöl als Nebenprodukt. Es ist besonders empfehlenswert, da es alle 21 wichtigen Aminosäuren enthält. Momentan bieten wir vegane Eiweiss-Produkte von den folgenden Herstellern an: ProFuel, Hej Nutrition, Sunwarrior und ESN, die Eiweiss aus Reis, Soja, Hanf und Erbsen gewinnen. Hier geht`s zu all unseren geführten Marken im Shop.

Proteinpulver für Frauen

Lange Zeit glaubte man, nur Leute wie Arnold Schwarzenegger, also Bodybuilder, bräuchten Nahrungsergänzungsmittel – die Zeiten sind längst vorbei. Heute weiss man, dass Supplements für jeden etwas sein können. Das ist vermutlich auch der Grund, warum die Unternehmen jetzt erst Frauen als Zielgruppen ausgemacht haben, denn bisher war Proteinpulver hauptsächlich bei der männlichen Spezies verbreitet. Frauen entdecken Proteinpulver vor allem auch deshalb für sich, weil es beim Abnehmen hilft.

Es gibt auch Proteinpulver, welches „speziell für Frauen“ beworben wird, dort stecken jedoch die gleichen Zutaten drin wie im herkömmlichen Pulver, und es ist meist aufgrund des anderen Verpackungsdesigns etwas teurer. Vereinzelt gibt es auch Eiweisspulver mit Guarana oder Grüntee, welches die Fettverbrennung ankurbeln soll. Das kann im Einzelfall durchaus sinnvoll sein. Man kann aber auch einfach eine Tasse Grünen Tee trinken.

Abnehmen mit Proteinpulver

Gerade Frauen haben meist andere Beweggründe Sport zu treiben als Männer. Meist geht es darum, die Figur zu halten und diese mittels Sport ein bisschen besser zu definieren. Das bedeutet in der Konsequenz, dass Körperfett verbrannt werden muss. Ein höherer Köperfettanteil ist bei Frauen biologisch bedingt und sinnvoll – er sorgt für höhere Energiereserven, die während der Schwangerschaft und der Stillzeit nötig sind. Der Körperfettanteil liegt bei Bodybuilderinnen bei 10 – 12 %. Mit einem prozentualen Körperfettanteil von 14 – 20 sieht der weibliche Körper sportlich aus. 21 – 24 % sind normal und 25 – 31 % gelten als fettleibig.

Um überflüssiges Fett loszuwerden, muss man mehr Kalorien verbrauchen, als man zu sich nimmt. Und trotzdem über genügend Energie verfügen, um den Alltag und das Workout zu meistern. Und hier kommt die richtige (eiweissreiche) Ernährung ins Spiel. Es geht dabei um die richtige Verteilung der Grundnahrungsmittel Eiweisse, Kohlenhydrate und Fette, in Kombination mit Vitaminen und Mineralstoffen. Proteinen sagt man nach, dass sie die Fettverbrennung fördern und länger sättigen als andere Nährstoffe.

Muskelaufbau mit Proteinen

Beim Aufbau von Muskelmasse ist es wichtig, dass der Proteinbedarf nach dem Workout gedeckt wird. Wichtig ist dabei eine hohe biologische Wertigkeit. Diese ist ein Mass dafür, wie gut das Eiweiss, dass über die Ernährung zu sich genommen wird, zur Bildung von körpereignen Proteinen genutzt werden kann. Der Wert ist vor allem von den darin enthaltenen unentbehrlichen Aminosäuren abhängig, die der Körper über die Ernährung aufnehmen muss. Je mehr unentbehrliche Aminosäuren enthalten sind, desto besser ist die Qualität des Eiweissprodukts. Gerichte, die eine aussergewöhnlich hohe biologische Wertigkeit haben, sind zum Beispiel Ei mit Kartoffeln oder Milch mit Weizenmehl. In diesem Zusammenhang ist es auch interessant, dass tierische Proteine in der Regel eine höhere biologische Wertigkeit besitzen als pflanzliche.

Proteine für Ausdauersportler

Auch Ausdauersportler haben einen leicht erhöhten Eiweissbedarf, der zwischen 1,2 – 1,5 g Eiweiss pro Kilogramm. Je nach Sportart kann der Wert auch höher liegen, wie bei Marathonläufern. Da nämlich liegt der empfohlene Wert sogar bei 1,5 -1,8 g pro Kilogramm Körpergewicht. Beim Ausdauertraining liegt der Fokus jedoch eher darauf an, dass der Kohlenhydratspeicher gefüllt ist, der dafür sorgt, dass der Körper mit Energie versorgt wird. Bekommt der Körper während des Ausdauersports nur unzureichend Glukose, greift er auf die vorhandenen Eiweisse im Körper zur Bereitstellung von Energie zurück. Um beim Beispiel Läufer zu bleiben: Bei ihnen wirkt sich die Einnahme von Proteinen zum Beispiel positiv auf die Regeneration der stark beanspruchten Laufmuskulatur aus und auf den Muskelaufbau. Darüber hinaus unterstützt es die Stabilisierung des Immunsystems. Und insgesamt ist das alles verantwortlich dafür, dass die sportliche Belastbarkeit ansteigt.

Proteinshakes

Proteinpulver wird klassischerweise einfach als Shake getrunken. Die Anleitung dazu findet man auf der Verpackung. Meistens wird eine bestimmte Menge an Pulver mit Wasser oder Milch vermischt. Es lassen sich damit aber auch wunderbar die tollsten Kreationen schaffen. Hier ein paar Rezeptideen:

  • Wachmacher-Shake: Whey Protein mit Kaffee-Geschmack, Haferflocken, Milch und etwas Zimt. Im Sommer kann der Shake mit Eiswürfeln ergänzt werden, so wird ein Iced Coffee Shake daraus.
  • Fruchtiger Protein-Shake: Whey Protein mit Mango-Passionsfrucht (z. B. Geschmacksrichtung Mango Passionfruit von HEJ Performance Whey), Mango, Naturjoghurt, Wasser und etwas Kardamon.
  • Ein Shake für die trübe Herbst- und Winterzeit: Whey Protein, Apfelstückchen, Milch, Magerquark, Walnüssen und etwas Zimt.

Die meisten Sportler nehmen das Proteinpulver über Protein-Shakes zu sich. Man kann aber auch ohne Probleme damit kochen und sogar backen.

Kochen & Backen mit Proteinpulver

Man kann bei Backrezepten einen Teil des Mehls mit Proteinpulver ersetzen. Besonders Vanille- oder Schokoladenpulver lassen sich einfach in süsse Rezepte integrieren, aber auch mit den vielen anderen Geschmacksrichtungen, wie Banane, Toffee, Erdbeere, Blaubeere, Stracciatella, Sommerfrüchte und Cookies & Cream lassen sich leckere Sachen zaubern. Man kann damit ganz easy leckere Pancakes, Waffeln, Kuchen, Muffins oder Eiweissbrot backen – der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt.

Casein Eiweisspulver eignet sich gut für Eiweisspudding, Protein Riegel oder auch Brot, weil es beim Backen nicht so austrocknet wie Whey Protein und eher für eine cremige Konsistenz sorgt. Die bindende Eigenschaft eignet sich auch gut für Kuchen- oder Cupcake-Frostings.

Beim Kochen kann man ebenfalls mit Proteinpulver arbeiten. Man kann hierfür die verschiedenen Eigenschaften (Geschmack und Konsistenz) der unterschiedlichen Proteinpulverprodukte nutzen. So eignet sich das Erbsen-Eiweisspulver hervorragend für herzhafte Speise, wie Eintöpfe, Quiche oder Omlettes. Für weniger innovative Menschen, gibt es auch geschmacksneutrales Proteinpulver, womit man z. B. Suppen oder Sossen strecken kann. Sogar aus Pizza lässt sich so eine eiweissreiche Mahlzeit zaubern.

Überdosierung

Kommt es zu einer einmaligen Überdosierung von Proteinen, kann dies als gesundheitlich unbedenklich eingestuft werden. Sofern man ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, werden die nicht benötigten Proteine einfach als Harnstoff ausgeschieden. Bei einem dauerhaften Überschuss an Proteinen im Körper, kann das zu einem erhöhten Risiko führen, an Nierenstein oder an Osteoporose zu erkranken. Auch Diabetes mellitus bringt man damit in Zusammenhang.

Protein kaufen bei yourfitfood

Neben Proteinpulver der verschiedensten Hersteller, darunter bekannte Firmen wie Myprotein, Optimum Nutrition, ESN und Hej, haben wir ein sorgfältig ausgewähltes Angebot an Produkten mit Proteinen in unserm Shop. Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten, Eiweisse zu sich zu nehmen.

Protein Riegel

Eiweiss kann man nicht nur in Form von Proteinpulver zu sich nehmen. Die Fitnessszene hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt und ihr Angebot an eiweissreichen Nahrungsmitteln stark erweitert. Beliebt sind vor allem auch die Protein Riegel, die auch als Protein Bar bekannt sind. Die Einnahme der Proteine erfolgt meist vor oder nach dem Training. Manch einer nimmt sie auch als Snack zwischendurch zu sich. Sie sind in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich. Von normal bis ausgefallen ist alles dabei: Chocolate & Almonds, Cookies & Milk, Chocolate & Peanuts, Cookies & Cream, Coconut Chocolate, Caramel Cashew, Salty Peanut, White Chocolate Almond, Birthday Cake, Pumpkin Pie, Maple Waffle, Blueberry Muffin, und vieles mehr.

Die verschiedenen Riegel unterscheiden sich nicht nur im Geschmack sondern auch in der Zusammensetzung, wobei natürlich vor allem der Protein Gehalt und die Proteinqualität relevant sind. Aber wichtig ist auch, dass der Zuckergehalt nicht allzu hoch ist. Für Veganer und Vegetarier gibt es auch Proteinriegel auf der Basis von pflanzlichem Eiweiss.

Proteine to go

Der Vorteil dieser mobilen Eiweissquelle ist, dass man die handlichen Riegel einfach überall mit hinnehmen kann. Das erleichtert die Proteinaufnahme im heutigen normal gewordenen hektischen Alltag, auf der Arbeit und unterwegs, um einiges. Hier werden sie vor allem als süssen Snack zwischendurch gegessen. Diese „Mobilität“ spiegelt sich im Preis wider, die Riegel sind etwas teuer als die meisten anderen Proteinquellen.

Welcher Riegel der richtige ist, hängt davon ab, welches Ziel man verfolgt. Möchte man abnehmen, sollte man auf versteckte Fett-Fallen achten. Empfohlen wird, dass der Wert für Fett pro 100 g unter 10 g liegen sollte. Insbesondere Füllungen und Überzüge aus Schokoladen und Erdnussbutter sorgen meist für einen hohen Fettanteil und dürfen nicht unterschätzt werden. Wenn dann doch einmal während des Abnehmens der Heisshunger kommt, sorgen solche proteinreichen Riegel zumindest für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.

Bodybuilder bzw. Kraftsportler haben dagegen eine ganz andere Ernährungsweise und müssen eher darauf achten, dass die Riegel möglichst viele Kohlenhydrate enthalten.

Proteinriegel selbst machen

Möchte man den Inhalt und die Zusammensetzung der Proteinriegel selbst bestimmen, um zum Beispiel Nahrungsmittelunverträglichkeiten und somit Allergene wie Fruktose, Laktose, Gluten oder Soja zu vermeiden, kann man diese auch mit Hilfe von Proteinpulver, z. b. von Whey, selbst machen.

Man findet dazu einige Rezepte. Das Herstellen der Eiweissriegel funktioniert mit und ohne backen. Gebacken ähneln sie den klassischen Müsliriegeln. Verwendet man dafür Proteinpulver, braucht man auch keine zusätzlichen Geschmackserzeuger, da das Pulver den Geschmack in der Regel vorgibt. Möchte man die Riegel nicht backen, kann man sie auch im Kühlschrank hart werden lassen. Dann muss man aber eine weiche Konsistenz in Kauf nehmen. Ist man nicht auf einen allzu hohen Eiweisswert angewiesen, kann man auch Fitnessriegel herstellen, die ohne Proteinpulver auskommen und dafür eiweissreiche Produkte verwenden. Als Basis eignen sich dafür Haferflocken und Nüsse gut. Die selbst gemachten Riegel halten sich bei richtiger Lagerung (am besten im Kühlschrank) etwa eine Woche.

Fazit zu den Proteinen

Zusammengefasst, kann also gesagt werden, dass Proteine äusserst wichtig für den menschlichen Körper sind. Sie übernehmen dort vielfältige und wichtige Aufgaben. Vor allem von Sportlern sollten sie nicht unterschätzt werden, denn nur wenn der tägliche Proteinbedarf ausreichend gedeckt ist, kann der Körper richtig funktionieren und sich von anstrengenden Trainingseinheiten erholen. Wichtig ist ausserdem, dass man bei Proteinen, egal für welchen Zweck bzw. zu welchem Ziel, hauptsächlich auf die Qualität, also eine hohe biologische Wertigkeit achtet. Und erst danach auf die Quantität, also die Grammangabe im  Nahrungsmittel.

Im Online-Shop von yourfitfood.ch geben wir zu allen Produkten nützliche Hinweise zu Dosierung und Anwendung. Massgebglich ist auf jeden Fall die Angabe des Herstellers auf der Verpackung. Darüber hinaus findet man in unserem Blog auch tolle Rezeptideen und weitere Infos zu gesunden Ernährungsformen.

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